Der Spitzbub: ein klassisch Schweizerisches Guetzli (Keks)

00100dportrait_00100_burst20190304210851582_cover1295742470914687888.jpgHeute möchte ich euch eine meiner Lieblingskindheitserinnerungen vorstellen: Spitzbuebe! Klassische Schweizer Guetzli die gefüllt sind mit einer Beerenkonfitüre nach Wahl. Dabei rufen sie bei mir nicht nur Weihnachts- sondern durchaus auch Frühlingsgefühle hervor.
Den Namen “Spitzbuebe” haben die kleinen Leckereien erhalten, weil die klassischen Schweizer Weihnachtsguetzli immer schon im Auftakt zu Weihnachten von den Kindern stibitzt wurden – so zumindest die Sage, die mir mitgegeben wurde.

Das Rezept ist eine leicht vereinfachte Version eines Grundrezeptes von Swissmilk gefüllt mit selbstgemachter Holder (Bild oben) und Quittenkonfitüre (Bild unten). Für die Kekse braucht es traditionell grössere, möglichst runde Ausstechformen und kleinere Förmchen für die Mitte. Ich habe die Spitzbub Ausstechformen von Ibili aber es reicht prinzipiell auch einfach eine grosse und eine kleine Ausstechform (in welcher Form auch immer).

Zutaten:
250 g Butter, weich
125 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Eiweiss
350 g Mehl
Konfitüre nach Wahl (möglichst ein Gelée)

Zubereitung:
Butter mixen, bis sich Spitzchen bilden, Eiweiss hinzugeben und weitermixen, bis die MAsse hell wird. Puderzucker, Vanillezucker, Salz und Mehl dazugeben, zu einem Teig zusammenfügen.Den Teig flach drücken und in Folie gewickelt 1 Stunde kühl stellen.
Teig portionenweise mit wenig Mehl 3 mm dick auswallen. Hierfür gibt es Backhölzchen, die helfen, die Dicke des Teiges gleichmässig zu halten – oder, ein Tipp den ich mir von einem guten Freund angeeignet habe – man kann auch Stricknadeln links und rechts an den Teig legen und darauf auswallen.
Aus dem ausgewallten Teig gleich viele Spitzbuben-Böden wie -Deckel (mit Loch) ausstechen, nochmals 15 Minuten kühl stellen.
Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Kekse in der Mitte des Ofens 6-8 Minuten backen, herausnehmen und komplett auskühlen lassen.

Füllen:
Konfitüre nach Wahl, möglichst ein Gelée oder eine dickflüssige Konfitüre.
Ich habe selbstgemachte Holderkonfitüre (Rezept folgt bald) und Quittengelée verwendet. Für das Füllen zuerst die Guetzli Deckel (Kekse mit Loch) mit Puderzucker bestäuben, dann die gebackenen und ausgekühlten Keksböden (ohne Loch) wenden und ca. 1 Teelöffel Gelée in der Mitte verteilen. Vorsichtig einen Deckel (Keks mit Loch in der Mitte) aufsetzen, andrücken und trocknen lassen.

00100sportrait_00100_burst20190304215313850_cover6808677371923187505.jpg00100dportrait_00100_burst20190304215301504_cover8212692046654807565.jpg

2 Comments Add yours

  1. allergomio says:

    Die sehen wirklich sehr lecker aus. Man möchte glatt zugreifen😀. Lieben Dank für das Rezept. Herzliche Grüße Meli

    Like

    1. Vielen Dank für die netten Worte! Ich war selber überrascht wie hübsch sie geworden sind ☺️

      Like

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s